| Zusammenfassung des Abschnitts |
|---|
| 1. Einführung |
| 2. Berechnungsmethodik der SchwingSieb-Wirksamkeit SCHRITT FÜR SCHRITT |
| 3. Industrielle Wirksamkeiten |
Diese Seite bietet eine detaillierte Methodik zur Berechnung der Wirksamkeit von SchwingSieben, die für den Bergbau, die Gesteinsgewinnung und die Mineralaufbereitung von entscheidender Bedeutung ist.
Die Wirksamkeit von SchwingSieben, wie vom Vibrating Screen Manufacturers Association (VSMA) definiert, ist ein kritischer Parameter, der die Effizienz eines Siebprozesses bei der Trennung von Materialien unterschiedlicher Korngrößen misst. Sie wird als Prozentsatz des Feinanteils im Aufgabegut angegeben, der erfolgreich durch die Sieböffnungen hindurchgeht. Die Berechnung der Siebwirksamkeit ist für Verfahrenstechniker essenziell, um die Leistung ihrer Siebprozesse zu bewerten und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Faktoren wie die Beschaffenheit des Aufgabeguts, das Siebdesign, die Betriebsbedingungen und die Wartungspraxis beeinflussen die Wirksamkeit maßgeblich.
Der VSMA stellt standardisierte Methoden und Formeln zur Berechnung der Siebwirksamkeit bereit, die es Ingenieuren ermöglichen, datengestützte Entscheidungen zu treffen und sicherzustellen, dass ihre Siebprozesse den gewünschten Leistungsstandards entsprechen.
Wirksamkeit =
(% des Feinanteils im Aufgabegut, der tatsächlich durch das Sieb hindurchgeht)
/
(% des Feinanteils im Aufgabegut)
Zunächst ist es wichtig, die Eigenschaften des Aufgabeguts zu analysieren, insbesondere:
- Die Korngrößenverteilung und insbesondere den % des Aufgabeguts, der größer als die betrachtete Sieböffnung ist, den % des Aufgabeguts, der kleiner als die betrachtete Sieböffnung ist (dieser Wert wird im Nenner der obigen Formel verwendet)
Es ist notwendig, den tatsächlichen % der Feinanteile zu ermitteln, die durch das Sieb hindurchgehen. Dieser Wert wird als Zähler in der obigen Formel verwendet. Eine *a-priori*-Berechnung ist nicht möglich, daher ist ein Versuch erforderlich.
Beispiel:
- Der % der Feinanteile (bezogen auf die Sieböffnung) im Aufgabegut, der durch das Sieb hindurchgehen sollte, beträgt 55%.
- Ein Versuch zeigt, dass tatsächlich 45% des Aufgabeguts durch das Sieb hindurchgehen.
Die Wirksamkeit beträgt somit 45/55 = 81,8%.
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Bei der Berechnung der erforderlichen Siebgröße für eine bestimmte Anwendung geht die VSMA-Formel von einer Wirksamkeit von 95% aus. Dieser Wert ist sehr hoch und industriell nicht immer erreichbar. Beachten Sie, dass eine Wirksamkeit von 100% in der Praxis tatsächlich nicht möglich ist.
90% gelten in der Regel als akzeptabel, in der Praxis liegen die Wirksamkeiten von SchwingSieben jedoch oft im Bereich von 80–90%.
VSMA